04Additive Fertigung

Additive Fertigung als Werkzeug im Engineering

Additive Fertigung ist bei Fabrix Teil eines technischen Entwicklungsprozesses, nicht die alleinige Hauptleistung. Vor dem Druck stehen die Bewertung des Einsatzzwecks, der Geometrie und des Werkstoffs.

01Fertigungsbasis

Abgestimmte FDM-Systeme statt Druckerliste

Fabrix arbeitet mit spezialisierten FDM-Systemen für unterschiedliche Bauteilgrößen, Materialien und Aufgabenbereiche. Für anspruchsvolle Mehrmaterial-, Stützstruktur- und Funktionsanwendungen steht unter anderem ein modernes H2D-Dual-Nozzle-System zur Verfügung.

Entscheidend ist nicht die Anzahl der Maschinen, sondern die Frage, welches System für ein konkretes Bauteil das passende Ergebnis liefert.

Additiv gefertigte technische Funktionsteile, Halterungen und Vorrichtungen auf einer dunklen Prüfmatte vor einem Dual-Nozzle-FDM-System
02Bauteile

Was gefertigt wird

Der Schwerpunkt liegt auf Bauteilen, die im technischen Umfeld eine Aufgabe übernehmen – von der Halterung bis zur Kleinserie.

  • Technische Funktionsteile
  • Prototypen
  • Gehäuse
  • Abdeckungen
  • Sensorhalterungen
  • Elektronikhalterungen
  • Greiferkomponenten
  • Roboterperipherie
  • Montagehilfen
  • Werkstückaufnahmen
  • Vorrichtungen
  • Prüfadapter
  • Demonstratorbauteile
  • Kleinserien
  • Ersatz- und Sonderteile
  • Mehrmaterialanwendungen
  • Lösliche oder spezialisierte Stützstrukturen, sofern technisch möglich
03Vorgehensweise

Vom Datensatz zum geprüften Bauteil

  1. 01

    Einsatzzweck

    Wofür wird das Bauteil verwendet, welche Belastung tritt auf?

  2. 02

    Geometrie

    Wandstärken, Überhänge, Passungen und kritische Bereiche.

  3. 03

    Material

    Abgleich von Anforderung, Umgebung und verfügbarem Werkstoff.

  4. 04

    Orientierung

    Ausrichtung nach Kraftverlauf, Oberfläche und Stützstruktur.

  5. 05

    Optimierung

    Anpassungen, die Funktion und Fertigbarkeit verbessern.

  6. 06

    Fertigung

    Herstellung mit auf die Aufgabe abgestimmten Parametern.

  7. 07

    Prüfung

    Sicht- und Maßprüfung der funktionsrelevanten Merkmale.

  8. 08

    Dokumentation

    Nach Projektumfang: Parameter, Material und Prüfumfang.

04Kleinserie
Mehrere identische additiv gefertigte Lagerböcke sauber aufgereiht auf einem dunklen Prüftisch neben einem digitalen Messschieber

Reproduzierbar statt einmalig

Ist ein Bauteil erprobt, lässt es sich in gleichbleibender Ausführung nachfertigen. Fertigungsparameter, Material und geprüfte Maße werden dokumentiert, damit spätere Nachbestellungen zum ersten Los passen.

Der sinnvolle Stückzahlbereich hängt von Bauteilgröße, Geometrie, Material und Terminrahmen ab und wird projektspezifisch geprüft.

05Materialien

Werkstoffe nach Anforderung

Materialempfehlungen erfolgen anhand des konkreten Einsatzzwecks, der mechanischen Belastung, der Temperatur, der Umgebung und der gewünschten Lebensdauer.
Übersicht der Materialkategorien mit typischem Einsatzbereich
MaterialTypischer EinsatzHinweis
PLAForm- und AnschauungsmodelleGut für Geometrie- und Passungsprüfungen; begrenzte Temperaturbeständigkeit.
PETGRobuste technische AnwendungenZäh und beständig gegenüber vielen Umgebungseinflüssen.
TPUFlexible KomponentenFür dämpfende Elemente, Greiferauflagen und schonende Bauteilkontakte.
ASAGeeignete AußenanwendungenHöhere Beständigkeit gegenüber Witterung und UV-Einfluss.
Technische MaterialienNach ProjektprüfungWeitere Werkstoffe werden anhand der konkreten Anforderung bewertet.
06Kontakt

Bauteil, Skizze oder Idee vorhanden?

Senden Sie Ihre Datei oder beschreiben Sie das Bauteil und seinen Einsatzzweck. Fabrix bewertet Geometrie, Material und Fertigbarkeit und meldet sich mit einer Einschätzung zurück.

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